Ausstellungen

Jedes Jahr setzen sich die Museologie-Studierenden des 4. und 6. Semesters mit der Bedeutung von Objekten auseinander und entwickeln eine Ausstellung – von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung. Dabei kommt jedes Jahr eine breite Spanne von Ausstellungen zu unterhaltsamen bis nachdenklichen Themen zustande, wie Titel und Umsetzungsideen der letztjährigen Ausstellungsreihe verdeutlichen.

Themen und Ausstellungsteams der vorgehenden Jahre finden Sie rechts im Archiv.

Ausstellungen 2017

I ♥ Heimat

19.6. – 29.6.2017  | Li 312

 Heimat als Gefühl, als Ort oder dort wo die Familie ist. Heimat in Verbindung mit Geruch, Geschmack oder einem Geräusch. - Jeder verbindet Heimat mit etwas anderem. Gerade in der heutigen globalisierten Welt erfährt der Begriff Heimat einen neuen Aufschwung. Doch wie funktioniert Heimat und wieso brauchen wir Heimat heutzutage überhaupt noch? Handelt es sich um eine idealisierte heile Welt oder ist der Begriff ein täglicher Bestandteil unseres Lebens?

Ausstellungsteam: Johanna Otterbach, Svea Ueckermann, Nadine Walter, Hanna Warth

Peinlich Peinlich

 27.6. – 7.7.2017 | Li 312

Wer kennt es nicht – das Gefühl, am liebsten im Erdboden versinken zu wollen? Ob aus Unwissenheit, fehlender Aufmerksamkeit oder aus mangelndem Feingefühl gehandelt: es reicht ein Moment und der Fuß tritt in das berühmte Fettnäpfchen. Woran das liegt? Wir sind peinlich berührt, weil wir unter Zeugen einen Verstoß gegen gesellschaftliche Normen begehen. Das eint uns überall auf der Welt, peinliche Empfindungen und Schamgefühle sind Teil der menschlichen „Natur“, aber auch historisch gewachsen, unterliegen darum kulturellen Unterschieden. Doch gibt es ebenso individuelle „Gratwanderungen“: Was der eine als peinlich empfindet, ist für den anderen völlig normal – ob es sich um Objekte oder alltägliche Erlebnisse handelt.

Ausstellungsteam: Katja Emde, Viktoriya Machulskaya, Katharina Milz, Ann-Kathrin Thielen

Here we come! HipHop in der DDR

31.7. – 11.8.2017  | Li 312

HipHop in der DDR? Das hat es wirklich gegeben? Ja! Auch vor dem Eisernen Vorhang machte die Jugendkultur nicht Halt – zunächst kritisch beäugt, dann sogar mit staatlicher Unterstützung.

Die Ausstellung stellt verschiedene Protagonisten der damaligen Szene vor, lässt Zeitzeugen zu Wort kommen und bietet so biografische Einblicke in dieses spannende, aber wenig bekannte Thema der Zeitgeschichte. Ob Breakdance, Rap, DJing oder Graffiti – die ausgewählten Geschichten und Objekte zeigen die Vielfalt des DDR-HipHops der Jahre 1983 bis 1990.

Ausstellungsteam: Patrick Schneider, Thomas Seidel, Sebastian Krötzsch

ROT. Eigenschaften einer Farbe

19.6. – 29.6.2017 | Li 312

Liebe, Macht, Blut, Sex, Politik und Prestige: Menschen verbinden sehr viel mit der Farbe Rot. Ihr Anblick provoziert so viele Assoziationen und Emotionen in uns, wie wohl sonst keine Farbe. Und nichts wirkt extravaganter und aufregender, als ein roter Gegenstand. 

Wie vielseitig die Bedeutungen und psychologischen Wirkungen dieser Farbe sein können, untersucht die Ausstellung Rot. Eigenschaften einer Farbe.

Ausstellungsteam: Julia Beckmann, Justine Krämer, Marie Karutz, Maximilian Nalbach

Strategien des Glücks

  3.7. – 13.7.2017 | HTWK - Bibliothek

Gibt es etwas, dass man sich mehr wünscht, als glücklich zu sein? Wir erhoffen das Glück in allen Lebenslagen. Dieses Streben – ob beruflich oder privat – ist aber ein schwer zu (be)greifendes Phänomen und längst nicht für alle das Gleiche: was dem einen das familiäre Glück, ist dem anderen der sprichwörtliche „Dusel“ beim Spiel. Es gibt den kurzen Glücksmoment und das lang anhaltende Glücksempfinden. Doch ganz egal, welches Glück wir erstreben – immer wieder versuchen wir uns bestimmter Mittel zu bedienen, um es zu erhalten

Ausstellungsteam: Emily Lutterkort, Charlotte Michaelis, Vanessa Rauche

Vom Umgang mit der Menstruation

17.7. – 27.7.2017 | Li 312

Schon immer galt die Menstruation als etwas sehr Privates, wurde eher verschwiegen. Denn bereits in der römischen Antike hieß es, dass menstruierende Frauen Wein, Bier und Pflanzen verderben würden und Spiegel sich trüben, sobald sie mit ihrem bösen Blick hineinsehen. Diese „Mythen“ sind heute vorbei, doch die Tabuisierung ist immer noch aktuell. Genug Grund, um dem Thema eine Ausstellung zu widmen und Frauen zu fragen, wie sie ihre Menstruation erleben und den gesellschaftlichen Umgang damit wahrnehmen.

Ausstellungsteam: Antje Ahrens, Stefanie Penselin, Marie Rücker