Medientechnik

Bachelor | Fakultät Medien

Medien und Kommunikation – wenn Ihnen bei diesen Stichworten das Herz höher schlägt, sollten Sie Medientechnik studieren.

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Studieninhalt

Der Studiengang Medientechnik vermittelt umfassendes Wissen im Bereich der Medien. Die Studierenden werden dabei zu Generalisten und Generalistinnen ausgebildet, die Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche der Medien haben und somit in der Lage sind, eine Schnittstellenposition in Wirtschaft und Verwaltung zu besetzen, um die unterschiedlichsten Medien und Medientechnologien sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

Die Medientechnik basiert dabei auf ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und wird unter inhaltlichen, gestalterischen und technischen Aspekten vermittelt. Nach einer breiten Grundausbildung erfolgt eine eigenständige Vertiefung durch die Wahl entsprechender Wahlpflichtfächer. Dabei sind die Studierenden angehalten, bereits ihre Projekttätigkeiten und die Praxisphase in der gewählten Richtung durchzuführen.

Die Praxisbezogenheit ist ein wesentliches Kennzeichen des Studiengangs, weshalb auch die Studienzeit bewusst auf sieben Semester ausgedehnt wurde. So haben die Studierenden Gelegenheit, sich bereits während des Studiums eingehend mit der späteren Berufswelt auseinanderzusetzen und evtl. noch korrigierend in das Studium einzugreifen.

Studienaufbau

1.-4. Semester: Absolvierung von Pflichtmodulen im Umfang von 30 Leistungspunkten (ECTS-Punkten) pro Semester

Praktische Studienzeiten: Praxisphase im 5. Semester in einem Unternehmen der Medienbranche 

6.-7. Semester: Absolvierung von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen im Umfang von 30 Leistungspunkten (ECTS-Punkten) im 6. bzw. 15 Leistungspunkten (ECTS-Punkten) im 7. Semester, Bachelorseminar und Bachelorarbeit

Zu Beginn des Studiums werden neben den mathematisch-physikalischen Grundlagen auch Informatikgrundlagen und Fachenglisch gelehrt. Das breite Feld der Medien wird in einer eigenen Veranstaltung zu Studienstart überschaubar dargestellt, um den Studierenden die unabdingbare Wahl einer eigenständigen Vertiefungsrichtung zu erleichtern.

Neben den Grundlagenfächern konzentriert sich das Studium in den ersten vier Semestern auf einen inhaltlichen, einen gestalterischen und zwei technische (AV-Medien und Interaktive Medien) Schwerpunkte. Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Medienrechts sind bei einer Ausbildung zum Generalisten ebenfalls zwingend notwendig.

Eine Besonderheit des Studiums an einer Fachhochschule ist der hohe Praxisbezug. Dieser zeigt sich zum einen in einer verstärkten Projektarbeit, zum anderen in der einsemestrigen Praxisphase, welche im fünften Semester in einem Betrieb aus Wirtschaft oder Verwaltung durchgeführt wird. Die Praxisphase hat zum Ziel, eine enge Verbindung zwischen Studium und Berufspraxis herzustellen und die Studierenden in die Berufswirklichkeit zu versetzen. Dabei sollen die Studierenden ihren eigenen theoretischen Kenntnisstand mit den berufsspezifischen Praxisanforderungen überprüfen und ableiten, wo und in welcher Richtung sie ihr theoretisches Wissen vertiefen und erweitern müssen. Gleichzeitig können die Studierenden ihre besonderen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen einzelner Tätigkeitsbereiche vergleichen und damit die Wahl ihres künftigen Einsatzes nach Studienabschluss mit größerer Sicherheit treffen.

Im sechsten und siebten Semester belegen die Studierenden selbst gewählte Wahlpflichtfächer aus den unterschiedlichsten Bereichen wie:

  • Audioproduktion
  • Sounddesign
  • Computeranimation
  • Compositing
  • Content Management Systeme
  • Webtechnologien
  • Entwicklung mobiler Anwendungen
  • TV-Produktionstechnik
  • Studioproduktion
  • Elektronische Berichterstattung, Reportage, Dokumentation
  • Interfacedesign
  • Mediennutzung und Medienwirkung
  • Medienethik im Medienrecht
  • Veranstaltungstechnik

In einer Bachelorarbeit, die im siebten Semester anzufertigen ist, haben die Studierenden nachzuweisen, dass sie in der Lage sind, in einer vorgegebenen Zeit eine Aufgabenstellung aus der Medientechnik mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten.

Berufliche Perspektiven

Die Einsatzmöglichkeiten für Medientechniker und Medientechnikerinnen sind sehr vielfältig. Überall da, wo Medien erstellt oder genutzt werden, finden unsere Absolventen und Absolventinnen anspruchsvolle Aufgabenstellungen. Neben den klassischen Arbeitsgebieten in Werbeagenturen, Softwarefirmen, Systemhäusern, Computerspieleentwicklern und -publishern, in Verlagen oder auch bei Film, Fernsehen und Hörfunk entsteht immer mehr Bedarf auch in großen und mittleren Betrieben, z. B. in der internen oder externen Kommunikation oder bei öffentlichen Einrichtungen. Dort übernehmen sie Aufgaben in den Bereichen Fertigungssteuerung, -organisation und -planung, Methodenentwicklung und -kontrolle oder Produktionstechnik und Qualitätssicherung. Da sich der Anwendungsbereich der Medien ständig verändert und ausbreitet, erweitert sich auch das Spektrum an Unternehmen, in denen Absolventen und Absolventinnen ihre berufliche Zukunft gestalten können.

Voraussetzungen & Zulassungsbeschränkung

Zugangsvoraussetzungen: Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus clausus (NC)

Bewerbungszeitraum & Studienbeginn

Bewerbungen nimmt die Hochschule jährlich vom 1. Mai bis 15. Juli (Ausschlussfrist) entgegen. Erfolgreiche Bewerber starten dann zum Wintersemester (= Anfang Oktober).

Während des Studiums ins Ausland?

Die HTWK Leipzig ist mit rund 100 Partnerhochschulen in mehr als 30 Ländern vernetzt. Für diesen Studiengang wird das 5. Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt empfohlen. Auch ein Auslandspraktikum auf freiwilliger Basis ist möglich. 

Studiengebühren

Im Regelfall werden keine Studiengebühren erhoben.

Wie an allen staatlichen Hochschulen zahlen Studierende auch an der HTWK Leipzig einen geringen Semesterbeitrag (Vorteile: Ticket für den öffentlichen Nahverkehr enthalten, weitere Serviceleistungen des Studentenwerks inkl. Nutzung aller Mensen).

Regelstudienzeit & Abschluss

Nach 7 Semestern Regelstudienzeit und bestandener Abschlussprüfung wird der akademische Grad - Bachelor of Engineering, Abkürzung B.Eng., verliehen. In Summe müssen dafür 210 Leistungspunkte (ECTS-Punkte) erbracht werden. 

Englische Bezeichnung: Multimedia Technology - Bachelor of Engineering

Geprüfte Qualität: Akkreditierung

Die exzellente Qualität von Studium und Lehre ist durch die Akkreditierung nach den Regeln des Akkreditierungsrates garantiert. Im Folgenden finden Sie die Akkreditierungsurkunden für die einzelnen Zeiträume:

akkreditierungsurkunde_mtb_20220930_acquin.pdf

akkreditierungsurkunde mtb 20170930 acquin.pdf

akkreditierungsurkunde mtb 20160930 acquin.pdf

akkreditierungsurkunde mtb 20150930 akkreditierungsrat.pdf

akkreditierungsurkunde mtb 20110331 akkreditierungsrat.jpg

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studienordnung (vom 15.05.2018, gilt ab Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 15.05.2018, gilt ab Wintersemester 2018/19) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 13.12.2016, gilt ab Wintersemester 2016/17) für alle Studierenden - außer Kraft gesetzt

Prüfungsordnung (vom 13.12.2016, gilt ab Wintersemester 2016/17) für alle Studierenden - außer Kraft gesetzt

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 10.02.2015, gilt ab Wintersemester 2015/16) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 10.02.2015, gilt ab Wintersemester 2015/16) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 28.01.2014, gilt ab Wintersemester 2013/14) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 28.01.2014, gilt ab Wintersemester 2013/14) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 27.11.2012, gilt ab 27.11.2012) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 27.11.2012, gilt ab 27.11.2012) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 8.03.2011, gilt ab 8.03.2011) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 8.03.2011, gilt ab 8.03.2011) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 24.08.2010, gilt ab 24.08.2010) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 24.08.2010, gilt ab 24.08.2010) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 29.04.2008, gilt ab 26.04.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 29.04.2008, gilt ab 26.04.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 2.12.2008, gilt ab Wintersemester 2008/09) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 9.12.2008, gilt ab Wintersemester 2008/09) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Modulhandbuch

Praktikumsordnung

Prüfungsplan

Regelstudienablaufplan

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
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+49 341 3076-6156

Studienfachberatung


Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schmedes
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Studien- und Prüfungsamt


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