Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik

Die Fakultät Medien der HTWK Leipzig lobt jährlich eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aus, den Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik.

Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie einen Bezug zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten aufweisen.

Der Preis ist jeweils mit 1.000 € dotiert. Über die Verleihung entscheidet eine dreiköpfige Jury. Die Jury ist berechtigt, den Preis auch hälftig an zwei Personen zu vergeben.

Die Fakultät Medien lobt die Auszeichnung zur Erinnerung an Dr. Arnold Vogt aus.

Dr. Arnold Vogt (1952 – 2004) war von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig. Professor Vogt hat wesentlich zur überregionalen Bekanntheit der Leipziger Museologie beigetragen, insbesondere aber zur theoretischen Einordnung der Museumspädagogik zwischen Erziehungswissenschaft und Geschichtsdidaktik.

Außerdem war er Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des Arbeitskreises Museumspädagogik Ostdeutschland e.V., des ostdeutschen Regionalverbands im Bundesverband Museumspädagogik e.V. (heute: Länderverband Museumspädagogik Ostdeutschland e.V.).

Nähere Informationen zum Namensgeber und zur Stiftung A, die diesen Preis fördert, finden Sie auf der Internet-Seite zum Arnold-Vogt-Preis.

Eigenbewerbungen um den Arnold-Vogt-Preis sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen sind nur im Bewerbungszeitraum möglich, der durch die Veröffentlichung des Auslobungstextes bestimmt wird. Die nächste Auslobung finden Sie im zweiten Quartal 2019 an dieser Stelle.