Rein ins Studium

Was tut eigentlich ein Museologe?

Am Anfang steht immer die Entscheidung für ein Studium und einen Studiengang. Doch was ist überhaupt Museologie? Und was machen Museologinnen und Museologen?

Der museologische Blick gilt immer den Dingen und deren Fähigkeit, auf vielfältige Sachverhalte zu verweisen – der historische Siegerpokal eines Fußballvereins ist ein Industrieprodukt, ein Beispiel für individuelle Gravuren, ein Zeugnis des Freizeitverhaltens in der Arbeiterschicht Anfang des 20. Jahrhunderts, das Dokument eines Sportereignisses, ein Erinnerungsstück des erfolgreichen Torwarts oder ein typisches Kneipen-Dekorationsstück.

Um solche Bezüge aufzuspüren, festzuhalten und zu vermitteln, sind Freude an Sachkultur, ein Auge für Details und ein Sinn für präzise Begriffe, für treffende Formulierungen notwendig. Hilfreich, aber keine Voraussetzung, sind eigene Erfahrungen in handwerklichen oder künstlerischen Techniken.

Ästhetischer Geist und eine kreative Ader allein reichen allerdings nicht: Museumsdokumentation wendet ganz selbstverständlich Informationstechnologie an. Nachfragen von Ausstellungsbesuchern und Nutzungsinteressen für wissenschaftliche Zwecke sowie qualitätsvolle Vermittlungsarbeit lassen sich nur bedienen, wenn Datenerarbeitung, Datenrecherche und moderne Informationsverwaltung reibungslos ineinander greifen.

 

Haben Sie weitere Fragen rund um die Museologie und diesen Studiengang? Wir stehen zur Verfügung:

  • Prinzipiell und individuell ist immer ein Termin mit der Studiendekanin möglich.
  • Die Hochschule bietet zweimal im Jahr einen allgemeinen Informationstag an, bei dem sich auch der Studiengang präsentiert.
  • Einen vertieften Einblick in die Inhalte des Studiengangs bietet das Schnupperwochenende Museologie. Alle Dozentinnen und Dozenten geben Einblicke in die Lehre und dabei zugleich einen Überblick zu wesentlichen „Bausteinen“ des Studiengangs. 
  • Und dann gibt es noch die FAQs.